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Autos und Flugzeuge in den deutschen Kolonien

Die Anfänge des motorisiereten Verkehrswesens

von Wolfgang Reith

144 Seiten • 2019 • ISBN 978-99916-909-0-2 • 120 x 190 mm • Glanz und Gloria

Obwohl Carl Benz und Gottlieb Daimler schon 1886 in Deutschland die ersten Automobile vorgestellt hatten und diese neue Erfindung bald den ganzen Globus eroberte, spielte sie selbst ein Vierteljahrhundert später in den deutschen überseeischen Gebieten noch kaum eine Rolle. Als man dann sah, dass die anderen Kolonialmächte auf diesem Gebiet weiter waren und daher „nachrüsten“ wollte, brach der Erste Weltkrieg aus, und die Entwicklung kam zum Stillstand. So blieb bis dahin neben dem Ochsenkarren und eingeborenen Trägern die Eisenbahn das bevorzugte Verkehrsmittel. Dies war natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass in den überwiegend tropischen Regionen zunächst eine für Kraftfahrzeuge geeignete Infrastruktur geschaffen werden musste. Vor allem aus diesem Grund fanden denn auch die ersten Versuche mit Automobilen in Deutsch-Südwestafrika statt, das mit seinem trockenen subtropischen Klima am ehesten dafür in Frage kam. Der massenhafte Einsatz von Kraftfahrzeugen durch die gegnerischen Streitkräfte im Verlauf des Ersten Weltkriegs sollte dann den Deutschen endgültig ihren technischen Rückstand vor Augen führen.

Das galt in ähnlicher Weise auch für die motorisierte Luftfahrt, wenngleich Deutschland hier gerade in Deutsch-Südwestafrika durch zwei eigene Flugzeuge einen leichten Vorteil genoss, wohingegen die Südafrikaner noch nicht über adäquates Gerät verfügten. Am Ausgang des Feldzugs hat dies aber nichts geändert. Und so blieb die Motorisierung bis zuletzt im Versuchsstadium, worüber sich in der Kolonialliteratur leider nur spärliche Hinweise finden. Diese Lücke soweit wie möglich zu füllen, soll daher die Aufgabe der vorliegenden Arbeit sein.

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