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Die Kaiserlichen Schutztruppen

Deutschlands Kolonialarmee 1889-1919

von Wolfgang Reith

126 Seiten • 2017 • ISBN 978-99916-909-6-4 • 148 x 210 mm • Glanz und Gloria

Da die deutschen Kolonien von Anfang an die Bezeichnung „Schutzgebiete“ trugen, nannte man die Ordnungskräfte übereinstimmend „Schutztruppen“. Als diese ab 1891 offiziell in staatliche Trägerschaft übergingen, erfolgte ihre Umbenennung in „Kaiserliche Schutztruppen“. “Sie bildeten nun neben dem Landheer, das sich aus den Armeen der Königreiche Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg zusammensetzte, sowie der von Beginn an „Kaiserlichen“ Marine, eine dritte deutsche Teilstreitkraft, welche als Reichstruppe nur dem Kaiser unterstellt war.”

Anfänglich blieben die Schutztruppen organisatorisch noch mit dem Reichsmarineamt verbunden, danach waren – unter dem Reichskanzler – das Auswärtige Amt, später das neugeschaffene Reichskolonialamt, somit allein Zivilbehörden für sie zuständig - in der damaligen Zeit eine absolute Seltenheit. Schutztruppen traten nur in den genannten drei großen Kolonien auf - in den übrigen Schutzgebieten standen lediglich kleine Polizeitruppen zur Verfügung.

Das vorliegende Buch bietet erstmals eine Gesamtdarstellung dieser in der deutschen Geschichte einzigen, drei knappe Jahrzehnte währenden Kolonialstreitkräfte. Die Ausführungen werden neben Aufbau, Organisation, Gliederung und Kommando- struktur der Truppen ergänzt durch umfassende Stellenbesetzungen, sowie Kurzbiographien der meisten zivilen und militärischen Funktionsstelleninhaber der Kaiserlichen Schutztruppen.

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