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Eberhard Rosenblad

The available information on Eberhard Rosenblad’s life is extremely sketchy. The Rosenblad family had been ennobled in 1770 at the time of Eberhard Rosen (as the name then was), a medical doctor and professor at Lund University. His son received the title ‘friherre’ (baron) in 1805, and ‘greve’ (count) in 1815, but died without progeny. The present branch came from the brother Lt.-Gen. Elof Rosenblad who became a baron in 1809 (Bonniers Konversations Lexikon 1945 vol. 11: 742).
Eberhard Rosenblad, the son of Mattias, carried the family name; he was born in Kristianstad, southern Sweden, on 26 May 1861. He became a student at the Royal Naval Academy on 13 September 1875, passed his examinations on 19 October 1881, and became a sub-lieutenant on 24 October in the same year. On 23 December 1885, he was promoted to lieutenant and became a captain in 1891.
Rosenblad married Erika Julia Elvira Moberger on 6 November l889, a daughter was born on 20 February 1894 but died on the same day. Rosenblad resigned from the navy on 6 April in the same year, the year that he voyaged to Southern Africa.
A.W. Eriksson, a Swedish trader in south-west Africa, arrived in Vänersborg, his home town in Sweden, in late April 1894; when he left again for Southern Africa on 9 June, Rosenblad was one of the Swedes accompanying him. Perhaps Rosenblad had corresponded with Eriksson about joining him in Africa before resigning from the navy – the circumstances are not known. (See Rudner & Rudner 2006.)
After Rosenblad had returned to Sweden early in 1899, Eriksson wrote in a letter to his sister on 4 August 1899: ‘I have now received the two letters that you wrote before the last one ... I opened the one and was so depressed about the treatment of Rosenblad that I did not want to read the other one at that time.’ Further information on this puzzling matter could not be traced; however, there may be a clue in a letter that  Eriksson wrote early in 1896 while Rosenblad was away elsewhere in south-west Africa: Eriksson remarked that ‘he is a very pleasant and friendly man to have as company’ but that ‘it is a pity that [he has] the weakness of looking too deep into the glass when there is an opportunity’. 
Rosenblad lived at Sofiedal, Skaltorp in Västergötland Province. He died in 1945 or l946.

 

Leider gibt es nur sehr wenige Informationen über das Leben von Eberhard Rosenblad. Die Familie Rosenblad wurde im Jahre 1770 in den Adelsstand erhoben, als Eberhard Rosenblad als Arzt und Professor an der Lund Universität war. Sein Sohn erhielt 1805 den Titel eines Freiherrn und im Jahre 1815 den Grafentitel. Er verstarb jedoch ohne Nachkommen. Der noch bestehende Zweig der Familie geht auf den Bruder, Generalleutnant Elof Rosenblad, zurück, der 1908 den Titel eines Barons bekam (Bonniers Konversations-lexikon 1945 Band 11: 742).
Eberhard Rosenblad, der Sohn von Mattias, führte den Familiennamen. Er wurde am 26. Mai 1861 in Kristianstad, Südschweden, geboren. Am 13. September 1875 begann er sein Studium an der “Royal Naval Academy”, legte seine Examen am 19. Oktober 1881 ab und wurde im selben Jahr am 24. Oktober Unterleutnant (heute Fähnrich). Am 23. Dezember bekam er den Rang eines Leutnants und wurde im Jahre 1891 zum Hauptmann befördert. 
Rosenblad heiratete am 6. November 1889 Erika Julia Elvira Moberger. Ihnen wurde am 20. Februar 1894 eine Tochter geboren, die jedoch am selben Tag verstarb. Rosenblad quittierte am 6. April 1894 seinen Dienst bei der Marine und reiste noch in diesem Jahr nach Südafrika.
A. W. Eriksson, schwedischer Händler in Südwestafrika, kam Ende April 1894 in seiner Heimatstadt Vänersborg in Schweden an, die er bereits am 9. Juni wieder Richtung Südafrika verließ; Rosenblad war einer der Schweden, die ihn begleiteten. Vielleicht hatte Rosenblad mit Eriksson über die Begleitung korrespondiert, ehe er die Marine verließ; Einzelheiten darüber sind nicht bekannt.
Nachdem Rosenblad Anfang 1899 nach Schweden zurückgekehrt war, schrieb Eriksson am 4. August 1899 einen Brief an seine Schwester: „Ich habe jetzt die beiden Briefe erhalten, die Du vor dem letzten … geschrieben hast. Ich öffnete einen und war so deprimiert über die Behandlung von Rosenblad, dass ich den zweiten zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr lesen wollte.” Weitere Informationen über diese verwirrende Angelegenheit konnten nicht aufgespürt werden, obwohl da sehr wohl ein Anhaltspunkt in dem Brief gewesen sein mag, den Eriksson Anfang 1896 schrieb, als Rosenblad irgendwo in Südwestafrika weilte. Eriksson bemerkte, dass ‚er ein sehr angenehmer und freundlicher Mann sei und es gut war, ihn als Begleiter zu haben’ dass es aber ‚bedauerlich sei, dass er diese Schwäche habe, zu tief ins Glas zu schauen, wenn sich Gelegenheit dazu böte’.
Rosenblad lebte in Sofiedal, Skaltorp, in der Provinz Västergötland. Er starb im Jahre 1945 oder 1946.

Books/Bücher

Abenteuer in Südwestafrika 1894-1898
von Eberhard Rosenblad

184 S. • viele s/w Fotos • 2008 • ISBN 978-99916-40-81-5 • 148 x 210 mm

Dies ist das letzte von fünf Büchern, das sich mit den frühen schwedischen Reisenden und Pionieren im 19. Jahrhundert im südlichen Afrika befasst. Es wurde von dem verstorbenen Jalmar Rudner und seiner Frau Ione vor einigen Jahren aus dem Schwedischen ins Englische übersetzt. Es ist das Reisetagebuch des Autors. Er berichtet von seinen Begegnungen mit dem bekannten Händler und Ornithologen Axel Wilhelm Eriksson und berichtet anschaulich von der einheimischen Bevölkerung und den vernichtenden Zwistigkeiten in dem Gebiet zur Zeit der deutschen Schutzherrschaft.

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Adventure in South West Africa 1894-1898
by Eberhard Rosenblad

184 p. • numerous b/w photos • 2007 • ISBN 978-99916-40-75-4 • 148 x 210 mm

This is the last of five joint publications by Jalmar (1917-2003) and Ione Rudner on early Swedish travellers and pioneers in 19th century south-western Africa. The renowned trader and ornithologist, Axel Wilhelm Eriksson, features prominently in each of them. Rosenblad’s narrative of events in the last decade of the century included his participation in the strenuous Hartmann Expedition along the coast, other journeys and adventures, encounters with the indigenous peoples, and internecine strife in the territory at the time of the German occupation.

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